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Akupunktur und Hypnose in Koblenz

Ausleitungsverfahren

Mit Hilfe der ausleitenden Heilverfahren können krankmachende Stoffe und Gifte aus dem Körper entfernt werden, die sonst Beschwerden verursachen oder die Heilkraft des Körpers reduzieren.

Der Aderlass

Dieses Heilverfahren ist in Verruf gekommen, weil es im Mittelalter gegen jedes Leiden angewendet wurde und oft mehr schadete, als es nützte. Es macht aber nur Sinn, wenn die Patienten an einer Blutfülle leiden. Bei schwer zu regulierenden Blutdruckerkrankungen kann ein Aderlass Wunder bewirken, und auch als Vorbeugung gegen Krankheiten wie Schlaganfall oder andere Folgen von zu dickflüssigem Blut ist diese Methode sehr wirkungsvoll, und der Patient spürt eine sofortige Erleichterung.

Entsäuerung

Der moderne Lebensstil führt bei vielen Menschen zu einer Übersäuerung des Körpers.

Die Hauptursache für Übersäuerung ist Bewegungsmangel und mangelnde Sauerstoffzufuhr. Wenn der Körper nicht regelmässig an der frischen Luft aktiv ist, verschlackt er zunehmend und wird immer saurer. Um das Blut von diesen Säuren zu befreien, werden alle nicht im Stoffwechsel abgebauten und durch die Nieren ausscheidbaren Säureschlacken im Gewebe deponiert. Dies führt im Laufe der Zeit zu einer Übersäuerung des Bindegewebes und besonders des Knorpels.

Die Möglichkeit für die Nieren, Säure auszuscheiden, wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Zufuhr von säureneutraler Flüssigkeit, also nicht mit Säure beladenes Wasser, die Aufnahme von basischen Salzen zur Pufferung und die Gesundheit der Nieren.

Eine Übersäuerung hat weitreichende Folgen für den Körper. Der übersäuerte Knorpel entzündet sich bei Belastung schnell und führt zu Gelenkbeschwerden. Viele Enzyme des Körpers werden durch die Übersäuerung blockiert und führen so zu einer Verschlechterung vieler Organfunktionen. Die Muskulatur übersäuert schneller und verliert ihrer Ausdauer. Auch viele Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Autoimmunkrankheiten entstehen in einem übersäuerten Milieu.

Um den Säure-Basen-Status gut beurteilen zu können, bietet sich eine Laboruntersuchung des Urins an. So lässt sich der Grad der Übersäuerung feststellen und dann gezielt behandeln.

Das Schröpfen

Diese alte und bewährte Ausleitungsmethode zieht Giftstoffe aus der Tiefe des Gewebes und ermöglicht so den Abtransport über das Blut und die Lymphe. Man unterscheidet das blutige und das unblutige Schröpfen.

Beim unblutigen Schröpfen wird lediglich mittels der Schröpfköpfe eine lokale Entgiftung bewirkt, indem durch einen Unterdruck die Haut in den Schröpfkopf eingesaugt wird. So werden Gewebegifte aktiviert, die dann vom Körper abgebaut werden.

Effektiver ist das blutige Schröpfen. Hier wird zusätzlich durch eine Hautverletzung Blut in den Schröpfkopf aus der Haut gesogen. Der Körper kann durch diese künstliche Wunde Gifte ausscheiden, die ansonsten im Gewebe verbleiben würden. Der Druck innerhalb des Gewebes wird verringert, und die Lymphe kommt wieder in Fluß.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, wie positiv sich das Schröpfen auf Füllezustände auswirkt. Gestaute und geschwollene Gelenke lassen sich damit erfolgreich behandeln, auch Kompressionszustände durch Bandscheiben oder Bandscheibenvorfälle werden durch das Schröpfen oft gelindert, so dass die Schmerzen einer Ischialgie schnell nachlassen.
Thema: Therapieansätze Naturheilkunde  |  Nächstes Kapitel
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