Kontakt Impressum

Akupunktur und Hypnose in Koblenz

Homöopathie

Bei der Homöopathie werden Arzneien in einer starken Verdünnung verwendet, um den Körper zu einer Heilreaktion zu stimulieren. Die meisten Arzneimittel sind dabei starke Gifte wie Arsen oder Strychnin (Nux vomica), die durch das Verdünnen ihre Giftigkeit verlieren und stattdessen eine Reizwirkung entwickeln.

Die Vorgehensweise kann man mit dem Impfen vergleichen, wo durch einen abgeschwächten Reiz eine Gegenreaktion ausgelöst wird, die eine Art Immunität gegen das krankmachende Gift zur Folge hat.

Welche Heilwirkung haben homöopathische Arzneien?

Gesunde Testpersonen nehmen im Rahmen von Arzneimittelprüfungen die homöopathischen Arzneien ein und protokollieren die Reaktionen des Körpers. Wenn sich im-mer wieder die gleichen Symptome entwickeln, handelt es sich aus der Sicht der Homöopathie um eine Arzneimittelwirkung, die genau dokumentiert wird.

Die homöopathische Verordnung

Wenn ein Patient ein homöopathisches Arzneimittel verordnet bekommen soll, dann werden zuerst seine Beschwerden sorgfältig erfasst. Anschließend wird das Arzneimittel ausgewählt, das bei der Arzneimittelprüfung die größte Übereinstimmung mit den Symptomen des Patienten gezeigt hat. Je nach Art der Erkrankung wird dieses Arzneimittel dann in der richtigen Stärke (Potenz) verordnet. Im Gegensatz zur normalen Arzneimittelwirkung verändert sich die Wirkung eines Homöopathikums, je stärker es verdünnt wird. Dies ist ein Umstand, der immer wieder angeführt wird, um die Wirksamkeit von Homöopathika anzuzweifeln, aber dieser Effekt hat sich aus der Erfahrung der homöopathischen Behandlung immer wieder bestätigt, auch wenn er erst einmal widersprüchlich ist.

Die Wirkung des Arzneimittels

Im Gegensatz zur Schulmedizin, die häufig lediglich die Symptome einer Krankheit behandelt, zielt die Aktivierung des Körpers durch homöopathische Mittel auf eine Beseitigung der Ursache ab. Dabei lässt sich der Heilungsverlauf an der Symptomatik ablesen. Typischerweise erfolgt zu Beginn der Behandlung eine Erstreaktion, bei der die Symptome nochmals aktiviert werden, um eine Heilreaktion des Körpers anzuregen.

Im weiteren Verlauf verbessert sich das Befinden das Patienten kontinuierlich, bis die Krankheit von innen heraus und ohne die Unterdrückung der Symptome schließlich ausheilt.
Thema: Therapieansätze Naturheilkunde  |  Letztes Kapitel  |  Nächstes Kapitel
Kontakt Home Impressum